Verband Unbemannte Luftfahrt lädt zur Drohnenkonferenz auf der ILA

Berlin Pressemitteilung Leave a Comment

Fachveranstaltung zur sicheren Integration von Drohnen in den Luftraum

Das rasante Wachstum des globalen Drohnenmarktes kommt einem technologischen Quantensprung gleich und verändert sowohl die Luft-und Raumfahrtindustrie als auch viele weitere Wirtschaftssektoren. Durch die zunehmende Nutzung von Drohnen kann Europa zusätzliches Wirtschaftswachstum generieren, seine Wettbewerbsfähigkeit sichern und neue Arbeitsplätze schaffen. Zur Realisierung dieses substantiellen ökonomischen Potenzials sind verbindliche rechtliche und strukturelle Rahmenbedingungen zu schaffen.

Die nächsten Jahre werden entscheidend sein, um gemeinsame europäische Standards für die Herstellung und Zertifizierung sowie eine umfassende Gesetzgebung für die Integration von UAS in den Luftraum zu schaffen. Der VERBAND UNBEMANNTE LUFTFAHRT will die ILA 2018 nutzen, um mit Fachleuten und Entscheidungsträgern aus Deutschland und Europa über den aktuellen Stand der Ideen zu diskutieren.

Beim anschließenden Empfang trifft sich nach einem erlebnisreichen Konferenztag die Drohnen-Community zum Fachsimpeln. Beim Get-together unter dem Motto „Drinks & Drones ist jeder willkommen, der das große Interesse an einer der wichtigsten technologischen Entwicklungen der Zukunft teilt. Gastgeber ist auch hier der Verband Unbemannte Luftfahrt (VUL), die gemeinsame Initiative des Bundesverbands der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) und des Bundesverbands der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI).

Konferenz
„The Integration of Drones into European Airspace“
am 26. April 2018, 14:00 – 15:30 Uhr
ILA ConferenceCenter, Raum CHARLIE

    Podium

Guillermet, Florian – Executive Director (SESAR JU)
Ruta, Fabio – Chairman of the UAS Working Group (ASD)
Evans, Oliver – Head of Global Business Development (Matternet Inc.)
di Rubbo, Natale – Senior Regulation Officer (EASA)
Thum, Volker – Managing Director (BDLI)

Empfang
“Drinks & Drones”
am 26. April 2018, ab 17:30 Uhr
im ILA Future Lab FORUM

Eine Teilnahme an beiden Veranstaltungen ist ohne vorherige Anmeldung möglich.

Alle Infos zur ILA Berlin 2018 – gibt es hier:
https://www.ila-berlin.de/de

Print Friendly, PDF & Email

Umfrage: Menschen in Deutschland wünschen sich klare Regeln zum sicheren Drohnenbetrieb

Berlin Pressemitteilung

Verband Unbemannte Luftfahrt stellt Umfrageergebnisse zur Akzeptanz von Drohnen vor

Die Menschen in Deutschland sehen großes Potenzial in der Nutzung von Drohnen im zivilen Bereich. Dies ist ein zentrales Ergebnis einer repräsentativen Umfrage, die das Meinungsforschungsinstitut YouGov im Auftrag des Verbands Unbemannte Luftfahrt durchgeführt hat. Bei Hilfseinsätzen im Katastrophenfall (89 %), bei der Inspektion technischer Anlagen (80 %) und in der Landwirtschaft (63 %) ist die Zustimmung der Bevölkerung für eine Drohnennutzung beispielsweise besonders hoch. Unterstützt wird auch der polizeiliche Einsatz von Drohnen zur Beobachtung der Sicherheit im öffentlichen Raum (59 %). Aber nur 28 Prozent der Befragten befürworten die Nutzung von Drohnen als Spielzeug.
Neben den Chancen, die die Zukunftstechnologie Drohne bietet, sehen die Bürger durchaus auch Risiken. Die größte Sorge verbinden die Menschen offenbar mit der Störung der Privatsphäre, denn 84 Prozent halten es für wahrscheinlich, dass durch Drohnen in diesem Bereich Probleme entstehen. 78 Prozent fürchten den Missbrauch für kriminelle Taten wie etwa Schmuggel. Ein großer Teil der Befragten (74 %) sieht in unbemannten Fluggeräten auch ein Gefährdungspotenzial für den Luftverkehr.
Die Bürger wünschen sich klare Regeln für die Drohnennutzung. Die Mehrzahl der Befragten ist für verpflichtende Informationen durch Verkäufer (90 %) und für eine eindeutige Kennzeichnung und Registrierung der Drohnen und ihrer Nutzer (88 %). Eine Versicherungspflicht für Drohnennutzer erachten 86 Prozent der Befragten als sinnvoll.
Vor diesem Hintergrund sehen die Geschäftsführer des Verbands Unbemannte Luftfahrt, Matthias von Randow und Volker Thum, Handlungsbedarf auf Seiten des Gesetzgebers. Matthias von Randow: „Die deutsche Drohnenverordnung vom März dieses Jahres war ein erster wichtiger Schritt. Doch die Sicherheitsstandards in der unbemannten Luftfahrt müssen weiter erhöht werden. Wichtig ist, dass man im Gefährdungsfall nachverfolgen kann, wer die Drohne gesteuert hat. Deswegen brauchen wir dringend eine gesetzliche Registrierungspflicht. Gut wäre auch ein verpflichtender ‚Beipackzettel‘, der über geltende Regelungen und mögliche Risiken des Drohnenbetriebs aufklärt. Nur wenn Drohnen ohne Gefährdung für den gesamten Luftverkehr in den Luftraum integriert werden, wird sich das große Potenzial der zivilen Nutzung von Drohnen ausschöpfen lassen.“
Volker Thum führt aus: „Unsere gesamte Industrie steht für ‚safety first‘, und dies gilt selbstverständlich auch für die unbemannte Luftfahrt. Für die deutschen Hersteller von kommerziell genutzten Drohnen sind klare eindeutige Verhaltensregeln im Luftraum und die Einhaltung von Sicherheitsstandards unabdingbar. Diese Transparenz brauchen wir auch, um die Akzeptanz und das Vertrauen der Verbraucher in diese neue Technologie weiter auszubauen und damit das enorme Potenzial dieser Zukunftstechnologie des 21. Jahrhunderts vollumfänglich zu nutzen.“
In einem zweiten Themenkomplex hat YouGov nach der Akzeptanz autonomer Mobilität gefragt. Im Bahnverkehr befürworten 36 Prozent der Befragten die Fortschritte in diesem Bereich. Im Bereich der Luftfahrt ist die Skepsis größer: Nur 15 Prozent sprechen sich für autonomes Fliegen ohne Piloten im Cockpit aus; immerhin 26 Prozent können sich autonom gesteuerte Frachtflugzeuge vorstellen.

Der Verband Unbemannte Luftfahrt ist eine gemeinsame Initiative des Bundesverbands der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) und des Bundesverbands der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI). Er setzt sich für die nachhaltige und vor allem sichere Erschließung des Marktes für unbemannte Luftfahrtsysteme ein. Eine zentrale Aufgabe des Verbands ist es, neben den Chancen durch den flächendeckenden Einsatz von unbemannten Luftfahrtsystemen auch die damit verbundenen Herausforderungen zu lösen.

Mit dieser Pressemitteilung erhalten Sie auch die vollständigen Umfrage-Ergebnisse. Das vorliegende Material sowie weitere Informationen finden Sie auch online unter:
https://www.verband-unbemannte-luftfahrt.de/umfrage-2017/

Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH, an der 2020 Personen zwischen dem 24.10.2017 und 26.10.2017 teilnahmen. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.

Download

Hier finden Sie die Pressemitteilung zum Download

Print Friendly, PDF & Email

Verband Unbemannte Luftfahrt in Berlin gegründet

Berlin Pressemitteilung

Neuer Verband setzt sich für nachhaltige und sichere Erschließung des Marktes für unbemannte Luftfahrtsysteme ein

Die rasant fortschreitende Entwicklung des Marktes für unbemannte Fluggeräte bietet großes Potenzial für Wachstum und Wertschöpfung in Deutschland und Europa. Immer neue, hochinnovative Anwendungen geben wichtige Impulse für die Schaffung von Arbeitsplätzen, sowohl im Dienstleistungssektor als auch im Hochtechnologiebereich.

Um dieses Potenzial ausschöpfen zu können, ist es unerlässlich, dass unbemannte Fluggeräte sicher in den bestehenden Luftraum integriert werden. Risiken für die Sicherheit des Luftverkehrs müssen frühzeitig identifiziert und ausgeschlossen werden. Dieser Aufgabe stellt sich der Verband Unbemannte Luftfahrt, der heute als gemeinsame Initiative des Bundesverbands der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) und des Bundesverbands der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI) in Berlin seine Arbeit aufgenommen hat. Die beiden Hauptgeschäftsführer der Initiatoren, Matthias von Randow (BDL) und Volker Thum (BDLI), werden zugleich Geschäftsführer des neuen Verbands sein.

Der neue Verband befasst sich vorrangig mit den Herausforderungen der Zulassung von kommerziell genutzten unbemannten Luftfahrtsystemen und deren Integration in das bestehende Luftverkehrssystem. Die sichere Koexistenz der bemannten und unbemannten Luftfahrt steht dabei im Vordergrund.

„Wir unterstützen die Schaffung einheitlicher Regelungen für den sicheren Betrieb von Drohnen auf internationaler, europäischer und nationaler Ebene. Nur wenn die im Luftverkehr erreichten Sicherheitsstandards gewahrt werden, kann der unbemannten Luftfahrt in Deutschland der Durchbruch gelingen“, sagt Matthias von Randow.

Volker Thum ergänzt: „Von Paketauslieferungen über Inspektionsaufgaben bis hin zum individualisierten Luftverkehr – wir fangen erst an, die volle Breite möglicher Anwendungsfelder zu erkennen. Grundvoraussetzung für die Entwicklung des Drohnenmarkts ist jedoch die Akzeptanz und das Vertrauen der Verbraucher in diese neue Technologie. Ich bin der festen Überzeugung, dass wir den Großteil der Anwendungen, die in 20 Jahren selbstverständlicher Bestandteil unseres Alltages sein werden, heute noch nicht einmal erahnen.“

Eine zentrale Aufgabe des Verbands Unbemannte Luftfahrt ist es, neben den Chancen durch den flächendeckenden Einsatz von unbemannten Luftfahrtsystemen auch die damit verbundenen Herausforderungen aufzuzeigen. Neben einer Registrierungspflicht und der Erfüllung klarer Sicherheitsvorgaben für unbemannte Flugsysteme sowie verpflichtenden Qualifikationsmaßnahmen für Drohnenpiloten, gehört die Entwicklung technischer Lösungen für eine bessere Identifizierbarkeit sowie die Abwehr von missbräuchlich eingesetzten Drohnen zu den Kernthemen des Verbands.

Download

Hier finden Sie die Pressemitteilung zum Download

Print Friendly, PDF & Email